Gefördert durch die Kulturstiftung Liechtenstein

Im Elternhaus Anna Ospelts steht ein Baum, auf den früher der Verleger Henry Goverts geblickt hat, als Vorbesitzer des Hauses. Über den Baum stellt Anna Ospelt eine Verbindung zum Verleger her und sucht nach diesem ihrem Wahlverwandten. Dann erforscht sie in der stillgelegten Gerberei des Grossvaters familiäre Gerbungen und im botanischen Garten die Wurzeln der Pflanzen, um schliesslich ein Rhizom zu finden. Zwischen Natur- und Selbstbetrachtung, zwischen literarischer und botanischer Recherche sammelt Anna Ospelt alles, was ihr begegnet, was die Freundin erzählt und die Dentalassistentin, der Gärtner oder die Botanikprofessorin erklären, bis sie sich selbst in einen Efeu verwandelt.
Spielerisch und anmutig führen die «Wurzelstudien» vor, wie der Mensch sich anverwandelt zu einer Identität, deren Glück nicht die Wurzeln sind, sondern ein schwebendes Verflochtensein mit dieser Welt.
«Ein Text, der mit seiner wunderbar bildhaften, subtil ironischen Sprache die gemeinhin für selbstverständlich gehaltenen Grössen Herkunft und Abstammung in eine lyrische Schwebe versetzt.» Antje Ravik Strubel

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Gefördert mit Unterstützung von Kultur | lx – Arts Council Luxembourg.

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Leandro georisch : Mayer, Roland: Amazon.de: Bücher

Die 15-jährige Lea-Sophia, einzige Tochter einer Kölner Bildungsbürgerfamilie und Musterschülerin mit einem gewissen Hang zur Arroganz und Zickigkeit, schließt sich der Fridays-for-Future-Bewegung an. Als ihre Gruppe in ein Klimacamp in der Eifel reist, lernt sie dort den 17-jährigen Leandro kennen. Der Portugiese ist das absolute Gegenteil von Lea-Sophia, »ein richtiger Assi«, lautet ihr Urteil nach der ersten Begegnung. Nur ist das bekanntlich ja so eine Sache mit den Gegensätzen …
Widerwillig muss Lea-Sophia sich eingestehen, dass sie sich zu Leandro hingezogen fühlt. Und als der auf einmal mitten in der Nacht in ihrem Zimmer steht und sie fragt, ob sie mit ihm nach Berlin fahren möchte, sagt sie zu ihrer eigenen Überraschung ja.
Was folgt, ist ein irrwitziger Roadtrip durch die Eifel auf einem altersschwachen Motorrad, an dessen Ende Leandro und Lea-Sophia nicht nur viel über die Menschen gelernt haben, denen sie auf ihrer Reise begegnet sind, sondern noch viel mehr über sich selbst.

Gefördert durch die Sigmund Freud Stiftung.
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Siegmund Freud: Abriss der Psychoanalyse : Freud, Siegmund: Amazon.de: Bücher

Sigmund Freud (6.5.1856 Freiberg – 23.9.1939 in London) begründet aus der systematischen Erneuerung der Psychologie die Psychoanalyse und hat mit seinen Theorien große Wirkung auf Literaten wie Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Franz Kafka sowie auf Künstler wie etwa die Surrealisten Salvador Dali, Max Ernst oder Frida Kahlo. Freud schließt das Gymnasium 1873 mit Auszeichnung ab, studiert Medizin in Wien und hat mit 25 bereits seinen Doktortitel.
Freud erkennt in Träumen (»Traumdeutung«, 1900) sowie in alltäglichen Fehlleistungen wie Vergessen und Versprechen (»Psychopathologie des Alltags«, 1904) verdrängte Erinnerungen und Wünsche, die in das Unbewusste verschoben wurden und das Seelenleben prägen. Dieser Verdrängungsprozess sei durch den Fortschritt und dem damit einhergehenden Anspruch an den modernen Menschen, seine Triebe zu unterdrücken, noch weiter befördert worden (»Das Unbehagen in der Kultur«, 1930). 1923 präsentiert Freud in »Das Ich und das Es« erstmals das Instanzenmodell, in dem das Ich des menschlichen Individuums nicht ein Ganzes, sondern in Wahrheit aus drei Komponenten zusammengesetzt ist – ›Ich‹, ›Über-Ich‹ und ›Es‹. Weitere berühmte Publikationen Freuds sind »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie« (erstmals 1905), welche auch den Ödipuskomplex, die Kastrationsangst und den Penisneid behandeln. 1940 erscheint posthum mit »Abriss der Psychoanalyse« eine Bilanz seiner Studien.

დენიზ უტლუ აღარასოდეს იქნები მარტო, მამა

Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

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Vaters Meer georgisch : Utlu, Deniz: Amazon.de: Bücher

Vaters Meer erzählt von einem Schicksalsschlag, der eine ganze Familie trifft, von einer Vater-Sohn-Beziehung, die abrupt endet, von Migration und Zugehörigkeit. In seinem hochgelobten Roman zeichnet Deniz Utlu die unerwarteten Wege des Lebens wie der Erinnerung nach.

Yunus ist dreizehn, als sein Vater nach zwei Schlaganfällen nahezu vollständig gelähmt ist und nicht mehr sprechen kann. Nach seinem Tod versucht Yunus, sich der Lebensgeschichte seines Vaters anzunähern: Er ruft Erlebnisse und Gespräche mit ihm aus seiner Kindheit wach, und wenn die Erinnerung Lücken aufweist, leuchten in seiner Fantasie Bilder auf, die die Leerstellen füllen. Sie fügen sich zu dem warmherzigen Porträt eines Mannes, der mit lauter Stimme lachte, auf Arabisch fluchte, der häufig abwesend und leicht reizbar war und der einst aus Mardin nahe der türkisch-syrischen Grenze nach Istanbul ging, den Militärputsch miterlebte und nach Deutschland kam.

Gefördert durch den Deutschen Übersetzerfonds.

Peter Stamms Roman »Das Archiv der Gefühle« fragt, ob wir im Leben unsere Chancen erkennen?

Die Sängerin Fabienne heißt eigentlich Franziska, und es ist vierzig Jahre her, dass sie eng befreundet waren und er ihr seine Liebe gestand. Fast ein ganzes Leben. Seitdem hat er alles getan, um Unruhe und Unzufriedenheit von sich fernzuhalten. Er hat sich immer mehr zurückgezogen und nur noch in der Phantasie gelebt. Er hat sein Leben versäumt. Aber jetzt taucht Franziska wieder auf. Gefährdet das seine geschützte Existenz, oder nimmt er diese zweite Chance wahr?

Gefördert durch die Kunststiftung NRW.
Ulrich Peltzer Das bessere Leben

Ulrich Peltzer hat einen großen Zeitroman geschrieben. Was hält unsere undurchschaubare Welt zusammen: Träume, Geldströme, Gott oder der Teufel?

Im 20. Jahrhundert diskutierten, lebten und kämpften junge Menschen an amerikanischen Universitäten, in Frankfurt und Moskau für eine gerechte Ordnung, für eine bessere Zukunft. Doch die Utopien sind in Terror umgeschlagen. Wir leben in einer radikal kapitalistischen Welt, unsere Gegenwart scheint undurchschaubar. Was ist aus unseren Utopien, Sehnsüchten und Träumen geworden?
Aus ehemaligen Revolutionären sind Manager geworden, Akteure der Wirtschaft. Sie sind involviert in globale Geschäfte zwischen Mailand, Südamerika und China, ihre Deals sind dubios. Haben sie alles verraten? Was heißt es heute in dieser Welt, gut zu leben? Was wäre das bessere Leben?
Jochen Brockmann ist erfolgreicher Sales Manager, doch er verstrickt sich in ein abstürzendes System. Die Bank gibt keinen Kredit mehr, Indonesien investiert nicht, es bieten sich die Chinesen an. Sylvester Lee Fleming ist ein skrupelloser Geschäftemacher, Finanz-Investor und Risiko-Berater. Er erscheint, als Retter, Verführer und Versucher. Ist er ein Abgesandter des Teufels oder nur ein Psycho? Er kreuzt Brockmanns Weg. Ist das Zufall oder Plan?
Ein philosophischer Roman, ein metaphysischer Thriller über das 21. Jahrhundert und die Gespenster der Vergangenheit.

 
 
 
 
 


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Nevena

Burghard Spinnen

© Bogenberger Autorenfotos

Burkhard Spinnen ist ein deutscher Schriftsteller.

Er wuchs als einziges Kind von Willy und Cornelia Spinnen in Mönchengladbach auf. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er ab 1976 Germanistik, Publizistik, Soziologie an  der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 1984 legte er dort die Magisterprüfung ab.

1989 wurde Spinnen an der Philosophischen Fakultät promoviert. Anschließend arbeitete er dort bis 1995 als wissenschaftlicher Assistent.  Seitdem lebt er als freier Schriftsteller  in Münster. Burkhard Spinnen ist Mitglied im  PEN-Zentrum Deutschland. Von 1997 bis 2000 hatte er eine Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne. Von 2000 bis 2006 saß er in der Jury des Ingeborg-Bachmanns-Preises  bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, von 2008 bis 2014 hatte er den Juryvorsitz inne.

Neben seinen literarischen und essayistischen Texten schreibt Burkhard Spinnen Rezensionen und Glossen für Zeitungen und für den Rundfunk.

Seit 2011 gehört Burkhard Spinnen der Klasse der Künste der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste an. 

 


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Geistergeschichte

Laura Freudenthaler

Laura Freudenthaler ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie. studierte Germanistik, Philosophie, Gender Studies,  das Studium schloss sie 2008 an der Universität Wien ab. 2014 veröffentlichte sie mit Der Schädel von Madeleine ihren Debüterzählband. Ihr Roman Die Königin schweigt schaffte es im September und Oktober 2017 auf der ORE-Bestenliste unter die besten zehn. Der Roman wurde als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du premier Roman 2018 in Chambéry ausgezeichnet.  Weitere Arbeiten wurde unter anderem in den Literaturzeitschriften manuskripte, Lichtungen, SALZ schreibkraft und kolik veröffentlicht. Freudenthaler lebt in Wien. arbeitete mehrere Jahre in der Austria Presse Agentur(APA) und übersetzt aus dem Französischen ins Deutsche.

Mit ihrem Roman Geistergeschichte erreichte sie im März 2019 den ersten Platz der ORF-Bestenliste, für den Roman wurde sie mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet und für den Literaturpreis Alpha nominiert.

 

 
 
 

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Handlingen

Sara Mannheimer

Sara Mannheimer  ist eine schwedische Schriftstellerin. Sie stammt aus  Göteborg  und wurde in den USA, Holland und Tschechien ausgebildet. Ihr Debütroman Reglerna (Die Regeln, 2008)  wurde für den August-Preis nominiert und gewann den Debüt-Schriftstellerpreis der Zeitung Borås Tidning. Ein weiterer Roman Handlingen  wurde für den Preis für den besten Roman des schwedischen Rundunks  nominiert und gewann den EU-Literaturpreis.

Sie lebt in Stockholm.

 


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Bygmester Solness

Henrik Ibsen

Henrik Ibsen war ein bedeutender norwegischer Dramatiker und Lyriker.

Henrik Ibsen gilt als einer der Begründer des Theaters der Moderne. Der nach Shakespeare zweiteinflussreichste Dramatiker aller Zeiten wird oft als „Vater des Realismus“ bezeichnet.

 
 


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Dödsdansen

August Strindberg

Johan August Strindberg war ein bedeutender schwedischer Schriftsteller und Künstler  des späten 19. Jahrhunderts.

Er gilt als einer der wichtigsten schwedischen Autoren, besonders  in seine Dramen sind weltbekannt. Von den späten 1870er Jahren bis zu seinem Tod dominierte er die Literaturszene in Schweden, war umstritten und oft in persönliche Konflikte verwickelt. Zu seinem umfangreichen literarischen Werk gehören Romane, Novellen, Dramen,   die zu den Klassikern schwedischer Literatur zählen.